Wintergarten
Die Geschichte des Wintergartenbaus reicht bereits Jahrhunderte zurück. Im regnerischen Klima Englands entstand diese Form des überdachten Gartens. Zu seinen Anfangszeiten als Gewächshaus für Pflanzen konzipiert, entwickelte sich der Glastraum zum Gesellschafts- und späteren Wohnzimmer unserer Eigenheime.
Die Wintergärten und die damit verbundene Konstruktionstechnik wurde stetig verbessert und erreicht heute einen hochentwickelten Standard. Lüftungstechnik, Glas, Heizung, Photovoltaik, erneuerbare Energien, etc. sind nur einige der Themen und Schlagworte.
Besondere Beachtung sollte auf eine sorgfältige Planung gerichtet werden. Nur so kann das Riskio an Negativüberraschungen minimiert werden. Diese Seite möchte den Bauherren eine kompetente Beratung und Hilfe für seinen individuellen Wintergarten sein.
Bei einem Wintergarten handelt es sich, wie der Name schon sagt, um einen Garten, der für Pflanzen und Blumen auch im Winter als Unterschlupf dient. So hat man das ganze Jahr ein Blumenmeer um sich. Der Zweck ist es, die Blumen vor der Kälte zu schützen und ihnen einen natürlichen Raum zu schaffen, in dem angenehme Temperaturen herrschen. Diese Gärten zeichnen sich oft dadurch aus, dass sie komplett außen verglast sind.
Wintergärten sind nicht nur die perfekte Lösung um Blumen und Pflanzen auch im Winter Unterschlupf zu bieten, sondern hier kann sich das ganze Jahr über aufhalten und die tropische Atmosphäre genießen.
Wintergarten-Fibel Alles über Wintergärten: Pflanzen.. Glastechnik.. Beschattung.. Heizsysteme.. Wintergartensteuerung Winter garden primer Everything you need to know about winter gardens: Plants, technical issues about glass, shade, heating systems, winter garden controls and more Wintergarten Planung
Bei der Planung eines Wintergartens ist einiges zu beachten. Sie sollten zunächst festlegen, ob Sie den Wintergarten als Teil der Wohnung oder überwiegend für die Haltung von Pflanzen nutzen wollen. Wichtig sind auch die äußere Form, die Ausrichtung, die Gestaltung, die Farben und der Lichteinfall. Außerdem müssen Sie vorab klären, ob eine Baugenehmigung erforderlich ist.
Für Wintergärten gibt es eine Vielfalt an Formen, z. B. rechteckig oder rund. Sie können in den Wohnbereich integriert werden oder freistehend sein. Mit der Flächenplanung legen Sie fest, wie viel Platz für den Ruhebereich, den Pflanzenbereich und den Verkehrsbereich zur Verfügung stehen soll. Die Größe hängt davon ab, ob Sie den Wintergarten als separaten Raum nutzen oder ob er in den Wohnbereich integriert wird.
Als nächstes sollten Sie festlegen, nach welcher Himmelsrichtung der Garten ausgerichtet werden soll. Die Südseite ist im Winter sicher die ideale Seite, kann aber im Sommer sehr heiß werden. Die nördliche Ausrichtung eignet sich für eine Nutzung als Arbeits- oder Büroraum. Der Osten ist ideal für die Pflanzenhaltung. Im Westwintergarten haben Sie im Frühling und im Herbst noch bis in den Abend hinein die Wärme der Sonne.
Als nächstes müssen Sie sich um die Details kümmern. Dazu gehören die Gestaltung, die Farben und die Beleuchtung.
Einen entscheidenden Einfluss auf den Stil des Wintergartens haben Sprossen in den Glasflächen. Bei der Wahl des Fußbodenbelags sollten Sie beachten, dass sich ein Holzboden im Sommer nicht so stark aufheizt wie ein Stein- oder Keramikboden. Die Wahl der Farbe ist u. a. abhängig vom Material. Da sich Kunststoff bei Hitze ausdehnt, fällt die Wahl hier fast ausschließlich auf weiß. Bei Holz oder Metall haben Sie dagegen die ganze Farbpalette zur Auswahl.
Für die Beleuchtung des Wintergartens stehen die gleichen Techniken wie in anderen Räumen zur Verfügung. Da der Wintergarten bzw. Wohnwintergarten überwiegend aus Glas besteht, müssen Sie bei der Planung der Beleuchtung darauf achten, ob der Raum von außen einsehbar ist.
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