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>> Gartenhäuser >> Blockhaus Holzpflege So pflegt man BlockhäuserDas richtige Holz für ein langes BlockhauslebenWer gut, gesund und dauerhaft bauen will, muss vor allem trocken bauen. Dabei spielen sowohl die Baukonstruktion als auch die Materialauswahl eine Rolle. Trockenes Bauen gelingt besonders gut mit Holz. Der Deutsche Massivholz- und Blockhaus-Verband e.V. (DMBV), München, ein Zusammenschluss qualitätsbewusster deutscher Anbieter, weist darauf hin, dass hochwertiges, trockenes Holz die besten Voraussetzungen dafür bietet, ein Eigenheim zu schaffen, das mühelos Generationen überdauert. HolzbehandlungHolz, das mit Hilfe der Sonnenenergie aus Wasser, Kohlenstoff und Mineralstoffen heranwächst, wird seit Menschengedenken zum Bau von Häusern verwendet. Ein lebender Baum besteht zu einem hohen Prozentsatz aus Wasser. Frisch geschlagenes Holz hat einen Feuchtigkeitsgehalt von 35 Prozent und mehr. Schädlinge "lieben" solch feuchtes Holz. Daher kommt es darauf an, das Holz sachgerecht weiter zu behandeln und bis zum idealen Einbauzustand zu trocknen. Trockenes HolzHolz schädigende Organismen benötigen Wasser zum Leben. Die magische Grenze liegt bei 20% Feuchtigkeitsgehalt; von diesem Wert an abwärts darf Holz als "trocken" bezeichnet. Trockenes Holz ist - eine glatte Oberfläche ohne Risse und Schrunden vorausgesetzt - praktisch sicher vor Schädlingsbefall. Ist das Holz feuchter, besteht die Gefahr, dass die über all in der Luft vorkommenden Sporen von Pilzen einen Nährboden vorfinden. Wintergarten Wintergarden BewertungFeuchtigkeitsgehaltDie Regeln der Technik besagen, dass Holz beim Einbau möglichst genau den Feuchtigkeitsgehalt haben soll, der sich später beim Wohngebrauch als natürliches Gleichgewicht einstellt. In geschlossenen beheizten Räumen hat massives Holz zumeist sechs bis zwölf Prozent Feuchtigkeit. Bei Außenwänden, die als "überdeckte offene Bauteile" gelten, stellt sich das Feuchtigkeitsgleichgewicht etwa bei zwölf bis 18 Prozent ein. Dem entsprechend sollte Holz, das neu eingebaut wird, 15 Prozent Feuchtigkeit aufweisen - mit drei Prozentpunkten "Spielraum" nach oben und nach unten. MassivholzhäuserDer für gut konstruierte Massivholzhäuser typische, weit ausladende Dachüberstand dient dem Schutz der Fassade vor Schlagregen und spendet im Sommer bei hoch stehender Sonne wohl tuenden Schatten. Dieses Konstruktionsmerkmal beruht auf Jahrhunderte alter Bautradition. Gestützt auf neuere Erkenntnisse, wurde vor einigen Jahren mit der Neufassung der DIN 68 800 "Holzschutz im Hochbau" der Weg dafür geebnet, bei der Anwendung von "konstruktivem Holzschutz" auf chemischen Holzschutz verzichten zu dürfen. Die wichtigsten "Eckpfeiler" sind der Einbau von trockenem Holz und alle Maßnahmen, die Konstruktion dauerhaft trocken zu halten, wie großer Dachüberstand, Spritzwasserschutz im Sockelbereich, Dichtigkeit der Anschlüsse zu Türen und Fenstern sowie die sichere Abführung von Niederschlagswasser. Die Mitgliedsfirmen des DMBV verwenden ausschließlich genormtes Qualitätsholz, das von den Wuchseigenschaften her alle Anforderungen erfüllt und sorgfältig bearbeitet wurde. Besonderes Augenmerk ist auf das Profil der Balken zu legen. Die Oberfläche muss sauber gehobelt und glatt sein, damit Schädlinge keine Angriffsfläche finden. Regenwasser darf nirgends stehen bleiben können, damit das Bauteil stets trocken bleibt. An abgerundeten, schrägen Kanten kann Schlagregen gut ablaufen. Trotz konstruktiven Holzschutzes sollte guter Wetterschutzanstrich aufgebracht werden, der sorgfältig auszuwählen und auszuführen ist. Der Wetterschutzanstrich muss verschiedene Anforderungen erfüllen. Am augenfälligsten ist die dekorative Wirkung. Je nachdem, wie viel Farbpigmente der Anstrich enthält, schimmert die natürliche Maserung des Holzes stärker oder schwächer durch. Ferner schützt der Anstrich das Holz vor Nässe und beugt Rissen vor. Der Anstrich darf jedoch keine dichte Schicht bilden, damit die natürliche Regulierung des Feuchtigkeitshaushaltes nicht behindert wird. Zu dichte Anstriche neigen zum Abplatzen. Die DMBV-Mitgliedsfirmen empfehlen für Blockhaus-Außenwände zumeist diffusionsoffene Lasuren mit hohem Pigmentanteil. Ihre Wirkungsweise zeigt Parallelen zum Sonnenschutz für die menschliche Haut. Cremes mit hohem Lichtschutzfaktor oder Textilien aus dichtem Stoff gewähren mehr Schutz als leichte Cremes oder luftige Stoffe. Helle oder zu dünn aufgetragene Lasuren haben einen geringeren Schutzfaktor. Eine Faustregel, in welchen Abständen der Wetterschutzanstrich erneuert werden muss, gibt es nicht, denn die Haltbarkeit hängt stark von den Standortbedingungen ab. In Regionen mit viel Wind oder hoher Luftverschmutzung hält der Anstrich weniger lange. Wer sein Blockhaus liebt, pflegt es. Der Aufwand ist überschaubar. So sollten die frei liegenden Bauteile von Zeit zu Zeit einer Sichtkontrolle unterzogen werden. Dabei lassen sich Fehlstellen im Anstrich und andere mögliche Schadensquellen rechtzeitig entdecken und beseitigen. Wer auf einen pigmentierten Wetterschutzanstrich verzichtet oder eine an sich fällige Erneuerung unterlässt, muss in Kauf nehmen, dass sich das der Witterung ausgesetzte Holz mit der Zeit ungleichmäßig verfärbt. Die Standsicherheit der Holzkonstruktion wird davon nicht beeinträchtigt, wie sich an vielen alten Feldscheunen erkennen lässt, es sieht lediglich unschön aus. Mit der richtigen Pflege jedoch kann ein Blockhaus mühelos Generationen überdauern. Lediglich der Baustil des Hauses verrät etwas über sein wahres Alter. Nähere Informationen erhalten Sie bei: Lernen aus Schäden im Holzbau >> Gartenhäuser >> Blockhaus Holzpflege |
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