
Wer sich heute für ein modernes Heiz- und Kühlsystem seines Eigenheimes und/oder Wintergartens entscheidet, sollte auf eine Kombination aus Wärmepumpe und Klimaanlage zurückgreifen. Dabei steht auch der Aspekt der Nutzung regenerativer Energien und somit der aktive Umweltbeitrag mit an oberster Stelle.
Der Kostenfaktor für die Erstanschaffung ist mit dem einer herkömmlichen Heizanlage vergleichbar. Der später erzielte Sparfaktor stellt die Anlage weiter in den kommerziellen Vordergrund.
Auf diese Weise lässt sich eine gesundheitlich fördernde Wohltfühlatmosphäre bei durchschnittlich 21 °C und 50 % relativer Luftfeuchtigkeit ganzjährig realisieren. Wobei das Bewusstsein für den Heizeffekt bei den Menschen naturgemäß stark verankert ist. Die Anschaffung einer Klimaanlage jedoch erst langsam zum Standardprogramm wird.
Ökologie gepaart mit Ökonomie
Grundsätzlich kann sich die Wärmepumpe aus der Luft, der Sonne und der Erdwärme (Grundwasser) bedienen. Die Klimaanlage benötigt für ihre Betreibung die Sonne (Solaranlage), setzt also den eigentlichen Auslöser von Hitze und Schwüle sofort wieder als Energielieferant um. Aber auch die Ansammlung von Menschen, Beleuchtungskörper, starker Einsatz von wärmeabgebender Elektronik, etc. kann den Einsatz einer Klimaanlage immer wieder nötig machen.
Gerade im Neubaubereich - und hier vor allem in der Sektion Fertighaus und/oder in der Verbindung mit einem Wintergarten - ist die Anschaffung einer Wärmepumpe, einer Klimaanlage oder einer Photovoltaikanlage zur kompletten Stromversorgung grundsätzliches Programm. Zusätzlich ist aber in jedem Fall auch auf eine effektive Beschattung des Wintergartens zu achten. Der Bauherr wird eingehend beraten und über die unzähligen Vorteile fachmännisch aufgeklärt. Im herkömmlichen Bauwesen muss dazu in den meisten Fällen ein ausgewiesener Fachbetrieb konsultiert werden. Informationen hierzu erhält man oft auf regionalen Messeveranstaltungen oder über das Internet.
Ebenfalls gilt zu beachten, daß der Einsatz eines Heiz-, Kühl- und Belüftungssymstems (Vgl. Stichwort: Passivhaus), dessen Hauptziel die Verwendung regenerativer Energien ist, finanziell durch die öffentliche Hand gefördert werden kann. Extrem günstige Darlehen ermöglichen hier weitere hohe Einsparungen.
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